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Bahnhofsplatz in Velten

Bauherr:
Stadt Velten

Planung:
Gunnar Lange Landschaftsarchitekten, Bad Belzig

Gegenstand der Lieferung:
Parkbank Modell “Kiel” mit Rückenlehne
Gestell: pulverbeschichtet RAL 9005 tiefschwarz
Belattung: FSC Hartholz, geölt

Der Bahnhof in Velten wurde zu einem modernen Umsteigepunkt aufgewertet. Zur weiteren Umgestaltung des Vorplatzes gehört die Ausstattung mit Bänken und Papierkörben sowie Blumenbeete, die für einen angenehmen Aufenthalt sorgen.

Geschichte und Geschichten rund um den Bahnhof Velten

Am 1. Oktober 1893 erhält die Stadt ihren gleichnamigen Eisenbahnanschluss und ist für wenige Wochen die vorläufige Endstation der Kremmener Bahn, bis am 20. Dezember 1893 die Strecke bis nach Kremmen in Betrieb genommen wird. Da mit der Eisenbahn auch der Handel, die Industrialisierung und das Wirtschaftswachstum zunimmt, mausert sich Velten in den nachfolgenden Jahren zu einem Zentrum des Ofenbaues.
Am 1. Oktober 1904 erfolgte die Eröffnung der Strecke Velten-Bötzow (-Nauen) durch die osthavelländischen Kreisbahnen. Der Bahnhof Velten erhielt dazu auf seiner westlichen Seite einen weiteren kurzen Bahnsteig sowie eine kleine Lokbehandlungsanlage.
Heute heißt die Station Velten (Mark), diese Umbenennung datiert auf den 1. Mai 1911 und im ersten Quartal 1926 begannen die ersten Bauarbeiten für die neue Traktionsart mit Dampf, Diesel und Elektrizität.
Am 1.2.1927 fuhr die erste S-Bahn nach zur Probe nach Velten, gelangte auch ans Ziel, hatte Kurzschluss, ein Wagen brannte aus, und der Zug musste unter dem Jubel der Veltener Jugend mit einer Dampflok abgeschleppt werden.